Häufig gestellte Fragen (FAQ)
In der herkömmlichen Medizin ("Schulmedizin") gilt die Lebenskraft [noch !] als nicht existent, und von der Lebenskraft zu sprechen gilt sogar als unwissenschaftlich, da es kein Messgerät zum Nachweis ihrer Existenz gibt. Was spricht trotzdem für die Existenz einer sogenannten Lebenskraft ?
Zunächst einmal ist es ein bekannter Grundsatz in der Physik, daß man für die Messung einer physikalischen Größe auch ein adäquates Messgerät benötigt, andernfalls kann eben keine Aussage über die zu messende Größe gemacht werden. Es ist aber unwissenschaftlich daraus die Nichtexistenz einer physikalischen Größe abzuleiten !
Das adäquate "Messgerät" für die, allen Lebewesen (Pflanzen, Tiere, Menschen) innewohnende, und den Stoffwechsel steuernde Lebenskraft, ist der lebende Organismus selbst. Dies wird in der Homöopathie bei der sogenannten Arzneiprüfung (im Doppelblindversuch; auch mit materiefreien Hochpotenzen !) ausgenützt, um die Heilkraft eines Arzneistoffes zu ermitteln, d.h. seine Fähigkeit, die Lebenskraft auf seine jeweilige, ganz spezifische Weise zu verstimmen. Als Folge davon treten dann vorübergehend die, für die Arznei spezifischen, Prüfungssymptome bei den Probanden ("Prüfern") auf, und zwar in einer bestimmten Reihenfolge. Wer die Wirksamkeit der materiefreien Hochpotenzen und ihre Interferenz mit der Lebenskraft bezweifelt, dem könnte man raten, doch ein oder mehrmals an einer Arzneiprüfung (mit Hochpotenzen, z.B. Trigonocephalus Lachesis) teilzunehmen.
Beim Lebewesen müssen die Zellen des Organismus ständig ein Fließgleichgewicht aufrechterhalten, d.h. einen hohen Grad an Ordnung, entgegen den physikalischen Gesetzen der unbelebten Natur, wo sich der ungeordnetste, weil stabilste, da energieärmste Zustand einstellen würde. Es ist bekannt, daß die biochemischen Reaktionen in vivo (d.h. im Lebewesen oder zumindest in der lebenden Zelle) oft anders ablaufen, als in vitro (d.h. im Reagenzglas). Was mag wohl der Grund hierfür sein ??? Sobald der Tod eintritt, laufen dann die Reaktionen wieder wie in der unbelebten Natur ab, und es tritt Zerfall und Verwesung ein. 
Jeder, der länger Qigong übt und ein höheres Niveau erreicht, kann selbst feststellen, wie es sich anfühlt, wenn sich die Lebenskraft während des Übens anders im Körper verteilt oder wenn sie gestärkt und harmonischer ist (Empfindung von Ruhe, Stärke, Festigkeit usw.). Viele "subjektive" Empfindungen sind übrigens - von den stofflichen Nerven vermittelte - direkte Wahrnehmungen der nichtstofflichen, gesunden oder kranken, Lebenskraft. Dort, wo der Fluß gestört ist, treten Schmerzen auf und diese Schmerzen verschwinden wieder, sobald die Lebenskraft wieder harmonisch fließt.
Um einen optischen Eindruck von der Tätigkeit der lebenden Zelle zu bekommen, könnte man sich mittels einer Rasierklinge oder eines Skalpells einen Dünnschnitt vom Zellgewebe der Küchenzwiebel (Allium cepa) anfertigen (diese hat besonders große Zellen), und diesen anschließend unter dem Mikroskop betrachten. Beim Anblick dieser Vielfalt von Bewegungen und Lebensvorgängen in der Zelle stelle man sich die Frage, ob es wahrscheinlich ist, daß dies alles nur durch osmotische Vorgänge oder Anziehungs- und Abstoßungsvorgänge, ohne Sinn und Ziel bewirkt wird.
Weder die Wirkungsweise der Homöopathie (insbesondere der Hochpotenzen) noch die der Akupunktur (die übrigens auch wirksam ist, wenn die Akupunkturnadel nur auf den Akupunkturpunkt gehalten wird !) ist ohne die Existenz einer Lebenskraft befriedigend erklärbar - allen mechanistischen Erklärungsversuchen zum Trotz !
Derjenige, der tagaus, tagein mittels Akupunktur kranke Menschen behandelt, und dabei täglich die Beschaffenheit der Lebenskraft vor der Behandlung, und die sich einstellenden Veränderungen während der Behandlung, mit Hilfe der Pulsdiagnose indirekt verfolgt, ínclusive der sich daraufhin - oft mit einer gewissen Latenzzeit - ändernden Symptomatik, gewinnt sowieso einen anderen Einblick, als derjenige, der nur auf Grund theoretischer Überlegungen, ohne gründliche eigene praktische Erfahrungen eine Methode beurteilt. Dem Praktiker wird zwar das Arbeiten mit der Lebenskraft - ständig mit dem Ziel ihrer Harmonisierung - zur Gewohnheit, doch das Wunder des Lebens (das ja noch weit über die an sich schon wunderbare Existenz einer Lebenskraft hinausgeht), wird dabei jedes Mal wieder aufs neue empfunden.
Es ließen sich sicher noch viele Argumente und Erfahrungen bezüglich Lebenskraft anführen, ohne jedoch die Existenz der Lebenskraft mathematisch beweisen zu können. Deswegen können diese Ausführungen auch nur Hinweise sein, für den, der guten Willens ist, durch eigene (und zwar durchaus kritische !!) Erfahrungen seine Wahrnehmung von der Wirklichkeit zu vertiefen. An und für sich ergibt sich schon durch die unbefangene, und durch Theoretisieren nicht verdorbene tägliche Wahrnehmung, daß ein grundsätzlicher Unterschied zwischen Lebewesen und toter Materie bestehen muß ! Das Auto-Reparatur-Denken ist beim Menschen ausschließlich nur dort angebracht, wo das Problem entweder rein materieller Natur ist z.B. (mit Einschränkungen) bei Vergiftungen und Verletzungen, oder wo das Problem schon zu sehr materiell geworden ist z.B. arteriosklerotische Stenosen, oder wo es für ein Eingreifen auf der Steuerungsebene schon zu spät geworden ist.

Der Begriff "Lebenskraft" ist sehr pauschal und ungenau. Was genau ist damit gemeint ?
Der Begriff "Lebenskraft" umfasst in der Tat viele Aspekte einer Kraft, die als eine Art Vermittler zwischen dem Geist und der Materie für den ungehinderten Lebensablauf und den Erhalt der Lebensvorgänge verantwortlich ist, man könnte sagen, sie ist eine Art "Betriebsenergie" für das Lebewesen, ohne die das stoffliche Leben auf der Erde, ebenso wie ohne Körper nicht möglich wäre.
Der Begriff "Lebenskraft" wird in der Homöopathie pauschal verwendet, für eine Art immaterielle Steuerung des Menschen (bzw. Lebewesens), die als eine Lebenserhaltungskraft im gesunden Zustand für den normalen Ablauf der Lebensvorgänge verantwortlich ist, im kranken Zustand, bei dem sie "verstimmt" ist, ist sie verantwortlich dafür, daß Krankheiten entstehen und der Stoffwechsel immer wieder falsche Reaktionen ablaufen lässt. Da diese Lebenserhaltungskraft an sich nicht unmittelbar wahrnehmbar ist, muß die genaue Art der Verstimmung der Lebenskraft durch einen Rückschluß von den, durch die Verstimmung erzeugten wahrnehmbaren Symptomen auf die momentane Beschaffenheit der Lebenskraft ermittelt werden. 
In der chinesischen Medizin / Akupunktur werden viele verschiedene Anteile der Lebenskraft unterschieden und mit eigenen Namen belegt, und man kennt zentralere Anteile (Erbenergie) und peripherere Anteile (Nährenergie, Schutzenergie). Man muß sich jedoch vergegenwärtigen, daß solche Trennungen zwar von didaktischem und praktischem Wert sein können, jedoch bis zu einem gewissen Grad auch willkürlich sind, da die Grenzen fließend sind und die Lebenskraft des ganzen Organismus immer als eine Einheit reagiert !
Obwohl die Lebenskraft auch das Gemüt beeinflußt und vom Gemüt beeinflußt werden kann, ist sie nicht identisch mit dem Geist, der Seele oder dem Charakter eines Menschen, sondern auf einer niedrigeren Ebene, als Lebenserhaltungskraft angesiedelt. Der Charakter eines Menschen kann - Gott sei Dank ! - weder durch
Akupunktur, noch durch Homöopathie verändert werden. Was aber verändert werden kann, das ist die krankhafte Veränderung des Gemüts, die im Verlauf einer Krankheit (oder sogar eines Unfalls) aufgetreten ist. Die chinesische Medizin kennt keine eigenständige Psychotherapie, sondern auf die Psyche wird über die Harmonisierung der Lebenskraft eingewirkt.
Da sogenannte "energetische Heilmethoden", wie Homöopathie und Akupunktur an einer anderen Stelle ansetzen, als die Schulmedizin, sind dann mit diesen Methoden auch, für die Schulmedizin, unheilbare Krankheiten im Prinzip heilbar ?
Eben wegen dieses unterschiedlichen Angriffspunktes, sind viele für die heutige Schulmedizin unheilbare chronische Krankheiten prinzipiell durch Homöopathie oder Akupunktur heilbar. "Unheilbar" heißt aber nicht automatisch "tödlich", sondern soll hier nur im Sinne von eben "nicht heilbar" verwendet werden !!! Oft sind diese Krankheiten aber nicht nur alleine natürlichen Ursprunges,
sondern zusätzlich noch mit künstlichen Krankheiten kompliziert, was dann deren Heilbarkeit ungemein erschwert.
Gefährliche, weit fortgeschrittene, oder sogar in der Regel tödliche Krankheiten sind auch für die energetischen Heilmethoden oft nur noch schwer zu erreichen, teilweise haben sich auch schon einzelne Körperteile aus der allgemeinen Steuerung des Organismus "ausgeklinkt" oder es bleibt gar keine Zeit mehr, um einen schon lange aus dem Ruder gelaufenen Zustand wieder an den Ausgangspunkt zurückzubringen, bei irreversiblen Gewebsumwandlungen (z.B. Leberzirrhose) ist dies auch gar nicht möglich.
Daß viele chronische Krankheiten oder die Anlage für rezidivierende akute Krankheiten, nach Meinung der Schulmedizin und auch nach der Erkenntnis der Homöopathie und der chinesischen Medizin / Akupunktur oft letzten Endes erblich bedingt sind, bedeutet für ihre Heilbarkeit mittels energetischer Heilmethoden jedoch keine grundsätzliche Einschränkung, solange, was meistens der Fall ist, neben den krankhaften Anlagen auch noch gesunde Anlagen vorhanden sind. Daß im Krankheitsfall immer nur die kranken Erbanlagen abgelesen werden, statt der gesunden, läßt sich prinzipiell durch Homöopathie oder Akupunktur ändern. Nicht heilbar sind jedoch regelrechte Mißbildungen.
Da das, wodurch der Patient bei einer Krankheit leidet, die Krankheitssymptome sind, muß es das hauptsächliche Ziel einer Behandlung sein, diese zu minimieren. Ist es dann nicht gleichgültig, auf welche Art und Weise die Krankheitssymptome bei der Therapie zum Verschwinden gebracht werden ?
Vordergründig könnte es dem Patienten eigentlich egal sein, auf welche Weise seine, ihn belästigenden oder quälenden Krankheitssymptome zum Verschwinden gebracht werden. Wenn man aber die Gesamtgesundheit des ganzen Menschen in der Gegenwart und vor allem auch in der Zukunft betrachtet, so ist es gar nicht gleichgültig, ob seine Symptome z.B. geheilt oder nur unterdrückt oder verschoben worden sind.
Nach Ansicht von Homöopathie und chinesischer Medizin/Akupunktur reagiert der ganze Organismus immer als Gesamtheit, und es ist falsch ihn sozusagen in viele verschiedene "Schubladen" einzuteilen, die miteinander nichts zu tun haben sollen. Alle Körperzellen sind nicht nur über das Blut und die Lymphe bzw. die Gewebsflüssigkeit und über die Nerven/Rückenmark/Gehirn und viele Botenstoffe im Körper miteinander verbunden, sondern auch (eine Ebene höher) über eine gemeinsame Steuerung, die Lebenskraft, die darüber hinaus nicht nur den Stoffwechsel aller Körperzellen beeinflusst, sondern auch für Gesundheit und Krankheit des Geistes und des Gemütes zuständig ist.
Wenn irgend ein Teil des Körpers bei einer (natürlichen) chronischen Krankheit von alleine, sozusagen "von innen heraus", krank wird, so liegt das nicht daran, daß dieses Gewebe, Organ oder Gelenk oder die betreffenden Hautstellen von vorne herein minderwertig gewesen wären, sondern daß ein (oder mehrere) Fehler in der Steuerung des Menschen (der Lebenskraft) dazu führen, daß die in den Hauptenergiebahnen (Meridianen) zirkulierende Nährenergie (Nähr-Qi oder Ying-Qi) ungleich verteilt ist. In manchen Meridianen fließt dann zu wenig Nährenergie (was dann in den zugeordneten Körpergeweben zu einer Verlangsamung des Stoffwechsel mit Unterversorgung von Sauerstoff und Nährstoffen und schlechtem Abtransport von Schlackenstoffen führt) und in anderen Meridianen kann es zu krankhafter Anhäufung und Stau von Nährenergie kommen (was dann zur Stoffwechselbeschleunigung und zu entzündlichen Reaktionen führt, und zur Anschoppung von Blut). Dauert dieser Zustand an, so kommt es über kurz oder lang auch zu Gewebsveränderungen.
Es ist aber nie ein Meridian (Hauptenergiebahn) nur für sich alleine im Ungleichgewicht, sondern gleichzeitig ist immer der ganze Organismus im Ungleichgewicht, da die Meridiane und Funktionskreise nach Art von einem sich selbst regulierenden Regelkreis sich gegenseitig im Gleichgewicht halten. Ein größeres Ungleichgewicht in einem Meridian kann daher nur entstehen, wenn dies andere Meridiane und diesen zugeordnete Organe zulassen, d.h. auch gestört sind.
Wird nun durch Gabe von allopathischen, stofflichen ("schulmedizinischen") Medikamenten der Stoffwechsel biochemisch so gestört, daß der Organismus ein oder mehrere Krankheitssymptome nicht mehr produzieren kann, dann bleibt trotzdem die Störung der Lebenskraft und die Fehlverteilung in den Meridianen weiterhin bestehen. Der Körper will weiterhin die kranken Reaktionen des Stoffwechsels ablaufen lassen, kann es aber nicht mehr. Als Folge davon erhöht oft der Organismus nach längerer Zeit entweder die Krankheitskraft, so daß die Dosis des allopathischen Medikamentes auch weiter erhöht werden muß um noch den selben Effekt zu erreichen, oder der Körper eröffnet - meist nach einer Latenzzeit (Wochen, Monate, selten sogar Jahre) - einen anderen "Kriegsschauplatz" da ja die Krankheitskraft (die Störung in der Lebensenergie) noch da ist.
D.h. die Krankheit verschiebt sich dann auf eine andere Stelle, ein anderes Gewebe oder Organ oder sogar auf den Geist oder das Gemüt, und zwar leider auf eine zentralere, gefährlichere Stelle, da der Organismus - gemäß der noch vorhandenen Gesamtvitalität - von alleine den "Kriegsschauplatz Krankheit" so weit wie derzeit noch möglich von den lebenswichtigen Zentren (lebenswichtige Organe, Gemüt oder Geist) entfernt hält.
Dieses Auftreten zusätzlicher anderer Krankheitssymptome an einem anderen Gewebe, Organ oder im Gemüt usw., nach Wochen, Monaten oder sogar noch längerer Zeit, nachdem die ursprüngliche Krankheit mit stofflichen Medikamenten behandelt worden war, wird in der herkömmlichen Medizin meist nicht als Verschiebung erkannt, sondern als eigenständige, neue Krankheit interpretiert, da ja der innere Zusammenhang über die Steuerung des Organismus (die Lebenskraft und die Meridiane) nicht bekannt ist, und diese Verschiebung häufig nicht sofort auf dem Fuße folgt. Diese neu auftretenden Krankheitssymptome werden dann demzufolge wieder auf die gleiche Art mit stofflichen allopathischen ("schulmedizinischen") Medikamenten behandelt, wodurch leider die Gefahr groß ist, daß die Gesamtgesundheit des Organismus dabei weiter abnimmt, und zwar, wenn sich die weiterhin gestörte Lebenskraft als "Ventil" einen noch zentraleren Ort als künftigen "Kriegsschauplatz" aussucht, d.h. eine noch tiefer liegende Schwachstelle erkrankt.
Aus diesen Gründen ist es für die Gesamtgesundheit des Patienten in der Gegenwart und vor allem in der Zukunft von großer Wichtigkeit, daß gegenwärtige Krankheitssymptome nicht "unterdrückend" durch Hemmung des Stoffwechsels behandelt werden, sondern daß sie - wo immer irgend möglich - durch Harmonisierung der Lebenskraft geheilt werden, d.h. verschwinden, weil wegen der harmonischeren Lebenskraft kein Grund mehr für deren Fortexistenz besteht !