Künstliche Krankheiten
Im Gegensatz zu natürlichen Krankheiten, die als vorübergehende oder aber chronische " Programmfehler " der Lebenskraft aufgefaßt werden können, und somit auf der Informationsebene angesiedelt sind, und folglich dann auch auf der Informationsebene geheilt werden müssen (durch Löschen dieser " Programmfehler " mittels Auflagerung einer geeigneten Information), sind die künstlichen Krankheiten das Ergebnis materieller Vergiftungen des Stoffwechsels (oder nicht-materielle künstliche Einwirkungen wie z.B. Elektrosmog), und können nicht durch Löschen des Programmfehlers in der Lebenskraft (obwohl dies zusätzlich nötig sein kann) geheilt werden, sondern müssen durch materielle Hinwegnahme oder Verminderung des Giftes geheilt oder zumindest gelindert werden.
Leider könnte man heute zahlreiche Beispiele für solche - oft nur wie ein feiner Nebel im Organismus vorhandene, mit Konzentrationen im Mikrogrammbereich - Vergiftungen anführen, die bedauerlicherweise oft das ganze Leben nie mehr vollständig aus dem Organismus entfernt werden können, aber für eine Heilung, zumindest so gut es geht, materiell aus dem Organismus ausgeschleust und damit vermindert werden müssen, damit die Stärke dieser Kunstkrankheit soweit vermindert wird, daß sie nicht mehr als momentan stärkste Krankheit "oben liegt" und dadurch eine Behandlung der "darunterliegenden" natürlichen Krankheit verhindert.
Solche Gifte sind zum Beispiel gerne Zahnamalgambestandteile wie Quecksilber oder Zinn (organische Zinnverbindungen sind hochtoxisch), welche leider auch noch placentagängig sind und deswegen auch noch bei Kindern von ehemaligen Amalgamträgerinnen angetroffen werden, aber auch Umweltgifte wie Arsen, Cadmium, Blei (ich habe noch keinen Patienten bei Schwermetalluntersuchungen ohne Bleiausscheidung im Urin erlebt), PCB`s (Polychlorierte Biphenyle) und viele andere, z.B. Bestandteile aus wurzelbehandelten Zähnen oder auch aus der Nahrung.
Bei sogenannten Autoimmunerkrankungen, bei denen der Körper das Immunsystem gegen eigene Strukturen richtet und diese zerstört, scheinen nach neuesten Erkenntnissen Schwermetalle - auch in geringsten Dosen, wie sie z.B. aus Zahnamalgamen an den Oraganismus abgegeben werden - eine wichtige Rolle zu spielen :
Hier ein Auszug aus einem Fachbuch:
"Schwermetallinduzierte Autoimmunreaktionen
Bei der Diskussion um Schwermetallbelastungen, insbesondere in Verbindung mit Dentalwerkstoffen, beschäftigte man sich überwiegend mit möglichen toxikologischen Phänomenen. Dabei wird auch heute darum gestritten, ob durch Dentalwerkstoffe toxikologisch relevante Konzentrationen in den Organismus gelangen.
Von der Konzentration unabhängig sind allerdings immunologische Phänomene, die auch durch geringste Spuren von Metallionen ausgelöst werden können. Waren bislang Metallionen als Auslöser von Schwermetallallergien bekannt, verdichtet sich derzeit der Verdacht, dass auch metallinduzierte Autoimmunreaktionen existieren.
Neueste Erkenntnisse deuten darauf hin, dass Metallionen körpereigene Eiweißstrukturen verändern, die dadurch vom Immunsystem als körperfremd identifiziert werden und in Folge Autoimmunprozesse in Gang bringen. Die Schwermetallionen selbst sind zu klein, als dass sie direkt immunologische Reaktionen auslösen könnten. So ließ sich inzwischen nachweisen, dass dreiwertiges Gold, Palladium, Quecksilber und Platin schwefelhaltige Aminosäurenseitenketten der körpereigenen Peptide oxidieren können. Die Proteine werden dadurch denaturiert.
Eine Schlüsselrolle für die Induktion eines Autoimmunprozesses nehmen hier die antigenpräsentierenden Zellen ein, die nach Phagozytose des MetallProteinKomplexes dessen Bruchstücke an ihren Zelloberflächen den T-Zellen präsentieren. Die gehäuft beobachteten Autoimmunphänomene, die vermehrt bei Patienten mit Quecksilberbelastungen zu finden sind, lassen sich somit begründen. Die Betrachtung der Schwermetalle als potentielle Antigene oder Allergene für den menschlichen Organismus ist von enormer Bedeutung, da dieser Effekt weitgehend dosisunabhängig ist."
Auszug aus:
„Labormedizin in der Naturheilkunde“ Michael Martin (Hrsg.), 2.Auflage 2002, S.185, Urban&Fischer
(Farbige Hervorhebungen nicht im Original).
Wie stark eine solche Vergiftung für den betreffenden Organismus krankmachend wirkt, ist nicht nur von der Konzentration und Verteilung im Körper abhängig, sondern in hohem Maße auch von der individuellen Empfänglichkeit des Körpers gegen diese, den Stoffwechsel blockierenden Substanzen.
Aus diesem Grunde ist die Angabe von vermeintlich unbedenklichen Grenzwerten sehr problematisch und im Einzelfall oft falsch. Wie sich die Gesamtheit der Gifte in einem Organismus auf diesen auswirken, auch wenn diese nur jeweils in Spuren vorhanden sind, ist wegen möglicher supraadditiver Wirkungen ohnehin nicht theoretisch vorherzusagen.
Daher sollte hier ein Minimierungsgebot unbedingt beachtet werden.