Basisinformation über Homöopathie
Begründet durch Christian Friedrich Samuel H a h n e m a n n , geb. 10. April 1755 in Meißen ,
gestorben am 2. Juni 1843 in Paris.
Dr. Hahnemann entdeckte die der Homöopathie zu Grunde liegenden Naturgesetze und entwickelte die daraus resultierende Therapie innerhalb von ca. 50 Jahren zu einem umfassenden Heilsystem.
Definition von Krankheit (im Sinne der Homöopathie) :
Nach den Erkenntnissen der Homöopathie liegt allen natürlichen Krankheiten eine sogenannte "dynamische Verstimmung der Lebenskraft" zu Grunde, die ererbt oder erworben sein kann.
Das, was die Homöopathie mit Lebenskraft bezeichnet, ist ein - nicht materielles - "Programm" , das im Falle der Gesundheit immer wieder dafür sorgt, daß das Leben seinen geordneten Gang geht.
Die lebende Zelle z.B. muß ständig in einem Fließgleichgewicht einen hoch geordneten Zustand aufrechterhalten - entgegen den Kräften der materiellen Physik, wo der ungeordnetste Zustand der stabilste, weil energieärmste wäre (Thermodynamik).
Im Falle einer natürlichen Krankheit (im Gegensatz zu künstlichen Krankheiten, die stoffliche Vergiftungen sind oder z.B. durch Elektrosmog bedingt sind), ist die Lebenskraft mit einem (oder mehreren) "Programmfehler" behaftet, der dafür verantwortlich ist, das der Stoffwechsel ständig versucht krankhafte Reaktionen ablaufen zu lassen, bzw. mit gewissen Stoffwechselbestandteilen "nicht richtig umgehen kann" (z.B. mit Natrium oder Kalium oder Schwefel oder Calcium oder Zentralatomen in Enzymen usw.).
Dieses "nicht richtig damit umgehen können" kann nicht geändert werden, indem man dem Organismus das entsprechende Element stofflich im Übermaß vorsetzt, sondern nur durch Veränderung der Steuerungsebene, d.h. durch Löschung eines oder mehrerer Fehler in der Lebenskraft, ähnlich einem mit Programmfehlern behafteten Computerprogramm, das immer wieder zu fehlerhaften Aktionen die Anweisungen gibt.
Gelingt es den oder die Fehler in der Lebenskraft zu löschen, d.h. die Lebenskraft wieder in einen fehlerfrei(er)en Zustand zu versetzen, dann bekommt der Stoffwechsel wieder die richtig(er)en Anweisungen, und führt von nun an wieder gesunde, sinnvolle Reaktionen aus.
Diagnose der Krankheit (d.h. der Art der Verstimmung der Lebenskraft) :
Da man die Lebenskraft an sich nicht sehen, oder ihre Verstimmung nicht unmittelbar wahrnehmen kann, muß die genaue Art der Verstimmung der Lebenskraft aus der Gesamtheit der Fehler ermittelt werden, die als Folge dieser Verstimmung ja entstehen, d.h. durch genaue Aufzeichnung aller krankhaften Symptome und Zeichen des Patienten.
Daraus ergibt sich dann - ähnlich dem Fingerabdruck, mit dessen Hilfe der Täter ermittelt werden kann - ein Rückschluß auf die genaue Art der Verstimmung der Lebenskraft.
Die Verstimmung der Lebenskraft kann sich im übrigen sowohl körperlich, als auch seelisch oder geistig auswirken, nur der Schwerpunkt ist bei jedem Menschen und jeder Krankheit individuell verschieden.
Bei den meisten Krankheiten kann, bei genauer Beobachtung, oft kurz vorher oder aber im Verlauf der Krankheit, eine Änderung des Gemütszustandes (oder der geistigen Fähigkeiten) festgestellt werden, etwa eine größere Reizbarkeit oder eine etwas traurigere Stimmung oder aber auch z.B. ein milderes Gemüt, als in ehemals gesunden Tagen.
Der Schwerpunkt der Auswirkung der Verstimmung der Lebenskraft kann aber im Extremfall ganz im Körperlichen oder auch ganz im Geistig-Seelischen liegen.
Seelisch-geistige Eigenheiten, die nicht krankhaft sind, sondern zum Charakter eines Menschen gehören, sind - Gott sei Dank! - nicht durch Homöopathie veränderbar.
Therapie der Krankheit (d.h. Löschung des oder der Fehler in der Lebenskraft)
Um einen oder mehrere Fehler im "Programm" der Lebenskraft löschen zu können, muß man als Werkzeuge Heilmittel zur Verfügung haben, die überhaupt in der Lage sind die Lebenskraft an sich zu verändern, und zwar auf eine genau angepaßte, sinnvolle Weise.
Dies gelingt nicht durch Gabe von stofflichen allopathischen Arzneimitteln, die häufig durch z.B. Enzymblockade (wie Sand im Getriebe) im Stoffwechsel dazu führen, daß bestimmte Reaktionen gebremst werden, die nicht erwünscht sind. Der Organismus will diese krankhaften Reaktionsweisen aber immer weiter ausführen, weil er nicht "umprogrammiert" wurde, was dazu führt, daß das materielle Arzneimittel ständig weiter gegeben werden muß, oft in immer höheren Dosen, oder daß sich sogar diese falschen Impulse der gestörten Lebenskraft einen neuen Zielort im Organismus suchen, was dann das Auftreten einer anderen -scheinbar neuen- Krankheit bedeutet, die übrigens immer gefährlicher, d.h. näher an lebenswichtigen Zentren angesiedelt ist, als der ursprüngliche "unterdrückte" Zustand.
Als Heilmittel verwendet die Homöopathie daher Arzneien, die durch Potenzierung, der Lebenskraft ähnlich gemacht worden sind, d.h. "geistartig gemachte Arzneien" bei denen bei der Herstellung schrittweise die Information die der Ausgangsstoff enthielt, herausgelöst und auf ein Trägermedium (Wasser, oder Milchzucker - ein Alkoholzusatz dient nur der Konservierung) übertragen wurde, mittels Verreiben oder Verschütteln.
Da dieses Aufprägen von Information von einer Potenzstufe zur nächsten nicht an die Übertragung von Materie gebunden ist, besteht auch keine Begrenzung hinsichtlich einer Notwendigkeit von Anwesenheit von Molekülen der Ausgangssubstanz beim immer weiter getriebenen Potenzierungsvorgang (bei dem sich die Molekülzahl des Ausgangsstoffes immer mehr vermindert), d.h. es können ohne Wirksamkeitsverlust auch Potenzstufen hergestellt werden, die kein Molekül des Ausgangsstoffes mehr enthalten (sehr wohl aber die Information des Ausgangsstoffes, die durch Erhitzen auch zerstört werden kann), im Gegenteil nimmt die Heilkraft der homöopathischen Arzneien sogar von Potenzstufe zu Potenzstufe immer mehr zu (zunehmende Anzahl der "Aufprägungen" durch Verreiben oder Verschütteln)!
Auch eine Schallplatte oder eine CD enthält kein einziges Mikrogramm Musik, wohl aber müssen beide geprägt worden sein, und somit die Information durch räumliche Anordnung von Molekülen des Trägermediums gespeichert haben.
Welche Art von Verstimmung der Lebenskraft ein bestimmtes homöopathisches Heilmittel genau heilen kann, wird nicht durch Theorien vermutet, sondern durch genaue Beobachtung der Natur, durch wissenschaftliche Versuche ermittelt.
Bei sogenannten Arzneiprüfungen werden - möglichst gesunde - Menschen mit dem Heilmittel bombardiert, d.h. dieses wird viel zu häufig und in viel zu starken Dosen gegeben, so daß als Folge davon bei einem Teil dieser Menschen ihre Lebenskraft vorübergehend, genau nach der Art der Information des zu prüfenden homöopathischen Medikamentes, verstimmt wird.
Als Folge davon treten dann die sogenannten Prüfungssymptome bei diesen Probanden auf, die diese genau aufzeichnen. (Nur der Versuchsleiter weis im übrigen, was für ein Medikament gerade auf seine Heilkräfte geprüft wird, oder ob gerade ein Placebo gegeben wurde).
Für die homöopathische Therapie wird dann ein Heilmittel verwendet, das bei der Prüfung am Gesunden ganz ähnliche Symptome hervorgebracht hat, wie die Symptome, die der kranke Patient aufweist (d.h. die Lebenskraft der Probanden auf ganz ähnliche Weise verstimmt hat, wie die Art der Verstimmung der Lebenskraft des Patienten) Dieses homöopathische Medikament ist dann in der Lage die Verstimmung der Lebenskraft beim Patienten dauerhaft zu löschen (ähnlich einer Welle ganz ähnlicher Frequenz und Amplitude, die auf eine andere Welle gegenphasig aufgelagert wird, und diese dadurch löschen kann).
Es wird jeweils (bis auf große Ausnahmen) nur ein einziges homöopathisches Medikament zur gleichen Zeit gegeben, da die Veränderung im Zustand des Patienten (d.h. ob schon eine anfängliche Änderung in seiner Lebenskraft in Richtung Löschung der Fehler stattgefunden hat) nur durch genaue Beobachtung der Symptome des Patienten nach Gabe des Heilmittels ermittelt werden kann.
Man kann sich dies in etwa wie die Aussendung eines Funkbefehles vorstellen, der einen Satelliten wieder auf einen richtigeren Kurs bringen soll. Auch hier sollte man nur jeweils einen - genau definierten - Befehl geben und dann Abwarten, ob sich der Satellit wie gewünscht verhält, d.h. ob der Steuerungsbefehl sinnvoll war, ob der Befehl wiederholt werden muß oder ob ein etwas anderer Befehl (ein anderes homöopathisches Medikament) gegeben werden muß.
Schon bei der gleichzeitigen Gabe zweier "Funkbefehle" (d.h. zweier Homöopathika) kann aus dem Ergebnis in der Regel kein eindeutiger Rückschluß für das weitere Vorgehen (Gabenhäufigkeit, Dosis, paßt das Mittel oder ggf. anderes Mittel nötig? Usw.) gezogen werden.
Die genaue Beobachtung und Analyse, wie der Organismus nach der Gabe eines homöopathischen Medikamentes reagiert, ist genauso wichtig und ebenso schwierig, wie das Ermitteln eines ersten, passenden Heilmittels !
Häufig müssen mehrere, zum jeweiligen Zeitpunkt genau passende, homöopathische Einzelmittel nacheinander gegeben werden, um die Verstimmungen der Lebenskraft immer mehr zu löschen.
Oft ist es auch sinnvoll oder sogar unumgänglich, zuerst mit der Verminderung einer vorhandenen künstlichen Krankheit zu beginnen, noch vor der homöopathischen Behandlung, oder es muß die Verstimmung der Lebenskraft abwechselnd mit der künstlichen Krankheit behandelt werden.